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Zu wenige Missionare im Internet
16. August 2006 Bad
Blankenburg/Deutschland [idea/Adventecho]
Das Internet entwickelt sich zu einem riesigen
Missionsfeld. Allerdings nehmen nicht genügend Christen diese Chance wahr. Das
hat der Leiter der Christlichen Internet-Arbeitsgemeinschaft (CINA), Joachim
Stängle (Wetzlar), in einem Seminar bei der Hauptkonferenz der Deutschen
Evangelischen Allianz im thüringischen Bad Blankenburg bemängelt. In den
elektronischen Suchmaschinen erscheine "Religion" unter den zehn am meisten
gesuchten Begriffen. Die Möglichkeit, das Internet zu Verbreitung des Glaubens
zu nutzen, werde jedoch nur unzureichend wahrgenommen.
Als ein Beispiel nannte Stängle die von der CINA
und dem Missionswerk Campus für Christus (Gießen) betriebene Internetseite
www.gottkennen.com. Diese habe seit Februar mehr als 80.000 Besucher
registriert, von denen 9.000 die Taste "Ja, ich habe gebetet" anklickten. Mehr
als 700 hätten ihre Adresse angegeben und um einen persönlichen Kontakt gebeten.
Es stünden aber nur 250 ehrenamtliche Mitarbeiter als regionale Ansprechpartner
bereit. Angesichts der steigenden Nachfrage würden 600 bis 800 so genannte
E-Coaches (Internetseelsorger) benötigt. Dazu brauche man nur einfache
Computerkenntnisse, aber ein "brennendes Herz für Jesus".
Erstmalig hatte der christliche Verein
staonline (Köln) im Februar 2006 eine
Ausbildung zum i-Missionar angeboten. Von den 70 Teilnehmern haben
zwischenzeitlich einige erfolgreich mit christlicher Internetarbeit begonnen.
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